Donnerstag, 21 März 2019

Geschichte

  • Kategorie: Geschichte
  • Veröffentlicht: Donnerstag, 23. August 2018 10:50
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Unsere Schule in Zahlen

Die Gemeinschaftsschule Eggenstein in Eggenstein-Leopoldshafen aktuell von über 400 Jungen und Mädchen in 19 Klassen besucht. 

GWRS/GMS-Eggenstein

 

1971

Feierliche Einweihung der neuen Hauptschule Rektor: Horst Gerwien Schülerzahl: 480, in den Anfangsjahren Unterteilung in a,b,c,d Kurse. Schulsekretärin: Ursula Schneider - bis 1984

 

 

1972

Einweihung der Sporthalle Die neue Mathematik Mengenlehre wird eingeführt 1973 Einweihung des Sprachlabors

 

 

1975

Fertigstellung des Schwimmbads bei der Hauptschule

 

 

1978

Der Förderverein wird am 28.9. gegründet, erste Vorsitzende wird Brigitte Häfele. Weitere Gründungsmitglieder sind Gretel und Rudolf Bolz. Die Schule wird Versuchsschule für die Bildungsangebote Erweiterte Bildungsangebote EBA durch das Kollegium und engagierte Eltern. Projekte im EBA sind unter anderen: Bau eines Tennisplatzes, Bau eines Kanadiers aus Kunststoff und die Anlage eines Feuchtbiotops. Beginn des Schüleraustauschs mit der Oakwoodschool von Rotherham/Yorkshire über nahezu 20 Jahre.

 

 

1979 bis 1980

Hauptschulabschluss ohne Prüfung, ab Schuljahr 79/80 A- und B- Abschlüsse. Einrichtung von Vorbereitungsklassen für ausländische Kinder ohne Deutschkenntnisse. Bereits besser sprechende junge Migranten erhalten Förderkurse von 4 Wochenstunden Deutsch sowie die Möglichkeit zusätzlicher Deutschstunden.

 

 

1982

Film aus der Eggensteiner Hauptschule in Südwest 3. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b schreiben ein Drehbuch zum Thema Schlüsselkinder und wirken als Schauspieler mit.

 

 

1983/84

Schulversuch über mehrere Jahre: Abschlussprüfung an der Hauptschule führt im Schuljahr 83/84 zur Pflichtprüfung an den Hauptschulen in Baden- Württemberg. Am 1. 8. Treten die neuen Bildungspläne für die Grund- und Hauptschule in Kraft.

 

 

1984

Ursula Jehle wird neue Schulsekretärin. 

Einführung von Orientierung in Berufsfeldern OiB. Sie ermöglicht den Schülerinnen und Schülern in der 8. Klasse einmal pro Schuljahr in einen Beruf hinein zu schnuppern. So organisiert die Schule für die 8. Klassen in jedem Jahr ein 14-tägiges Betriebspraktikum. Die Schüler werden im Unterricht - auch Zusammenarbeit mit der Berufsberatung des Arbeitsamtes - darauf vorbereitet. Die Betriebe werden anfangs von der Schule ausgesucht, seit 1997 kümmern sich die Schüler selbst um ihre Praktikumsplätze. Diese Suche wird durch eine jahrzehntelange Kooperation mit den ortsansässigen Firmen erleichtert. Während des Praktikums werden die Schüler(innen) regelmäßig von Lehrkräften im Betrieb besucht und betreut. Die anschließende Auswertung trägt wesentlich zur richtigen Berufswahl bei. 

Seit Beginn des Schuljahres 2007/2008 hat die Schule eine umfangreiche Ausbildungsinitiative, die im 5. Schuljahr beginnt. In den Klassen 7 machen die Schülerinnen und Schüler ihr erstes Tagespraktikum, um frühzeitige Erfahrungen in der Berufs- und Arbeitswelt zu sammeln. Dank einer konzentrierten Aktion zwischen dem Handwerker- und Gewerbeverein Eggenstein-Leopoldshafen und der Schule bieten die ortsansässigen Betriebe mehr als 70 Praktikumsplätze an. Die Partner der Schule mit schriftlichem Kooperationsvertrag sind KIT Campus Nord, Handwerkskammer Karlsruhe, IHK Karlsruhe und Sparkasse Karlsruhe-Ettlingen.

 

 

 

Im Jahr 2008 kommt die Ausbildungsinitiative der GHWRS Eggenstein auf den Prüfstand der IHK Karlsruhe und erhält das BORIS-Berufswahlsiegel auf Anhieb mit 4,5 von 5 möglichen Punkten für 3 Jahre zuerkannt. Im Turnus von 3 Jahren findet immer wieder eine Überprüfung der Ausbildungsinitiative durch Fachleute der IHK statt. Die Gemeinde beantragt auf Vorschlag der Schule die Einführung des Modells Werkrealschule 9 plus 1 ab dem Schuljahr 90/91.

 

 

1992/93

Mit Beginn des Schuljahres 92/93 wird erstmals die Klasse 10 in der Schule eingerichtet. Außerdem wird das Modell 7 plus 3 eingeführt. Die Schülerinnen und Schüler erhalten ab Klasse 8 Zusatzunterricht in D, M und E (Voraussetzung befriedigende Leistungen). Wer die Klasse besuchen möchte, wird in einer eigenen 8. Klasse unterrichtet. Die Entscheidung für das 10. Schuljahr fällt im 1. HJ der Klasse 9. Als Notendurchschnitt wird mindestens 2,4 gefordert. Den Abschluss bildet die Werkrealschulabschlussprüfung, ein mittlerer Bildungsabschluss, der durch Beschluss der Kultusministerkonferenz in allen Bundesländern anerkannt ist.

 

 

1994

Die neuen Bildungspläne der Grund- und Hauptschulen treten am 1.8.94 in Kraft. Kultusministerin ist Marianne Schulz-Hector. Seit der Lehrplanrevision Anfang der 80er Jahre hat sich auf allen Lebens- und Wissensgebieten ein tief greifender Wandel vollzogen. Der rasche Zuwachs an wissenschaftlichen und technologischen Erkenntnissen und der epochale historische Umbruch in Deutschland und Europa haben in Verbindung mit neuen päd. Anforderungen eine Fortschreibung der Lehrpläne erforderlich gemacht. Die Lehrpläne greifen Bewährtes auf und sind inhaltlich und methodisch an die Erfordernisse von Gegenwart und Zukunft angepasst. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherung und Entwicklung des gegliederten Schulwesens.
Die Bildungspläne enthalten einige wesentliche Neuerungen. Die Umgestaltung der Fachlehrpläne in Jahrgangspläne und die Aufnahme von pädagogischen Leitgedanken unterstreichen die stärkere Orientierung der Inhalte am Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler und schaffen die Grundlage für teamorientierte Lehr- und Lernformen. Mit ihnen können zukunftsweisende Schlüsselqualifikationen wie Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit und Methodenkompetenz vermittelt werden. Zu den wichtigen Neuerungen gehört die Ausweisung von fächerverbindenden Themen. Mit der damit verbundenen Stärkung ganzheitlicher und vernetzter Denk- und Sichtweisen wird - mit Blick in die Zukunft - einem zentralen Erfordernis schulischer Bildung Rechnung getragen. Erstes Rock- und Popkonzert in der Hauptschule Eggenstein.

 

 

1997

Am 26.7.1997 tritt Rektor Horst Gerwien in den Ruhestand.

 

 

1998

Die Hauptschule bekommt Zuwachs, eine Grundschule, zunächst eine 1. Klasse. Eine Kernzeitbetreuung wird eingerichtet. Josef Stassen wird Schulleiter der GHS Eggenstein

 

 

1999

Der langjährige Schulleiter Horst Gerwien stirbt am 27.8.99.

 

 

2000

Im Mittelpunkt des Konzepts "Verlässliche Grundschule" stehen die Orientierung am Kind und die besondere Vereinbarkeit von Familie und Schule. Dadurch sollen verlässliche Unterrichtszeiten verwirklicht werden.

 

 

2001

Rektor Josef Stassen wird am Ende des Schuljahres verabschiedet und übernimmt das Amt des Schulleiters in Hambrücken.

 

 

2001/02

Einführung der Projektprüfung in Klasse 9. Damit wird den wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und den veränderten Bedingungen in der Ausbildungs- und Arbeitswelt Rechnung getragen. Die Bildungsziele haben sich verändert. Es geht auch nicht um die Entfaltung der Persönlichkeit um ihrer selbst willen, sondern es geht darum, die Befähigung zum Handeln in dieser Welt vorzubereiten. Die bisherige fachpraktische Prüfung in Technik oder Hauswirtschaft fällt weg, ebenso die fachpraktische Prüfung in Technik, Bildende Kunst und Sport. Auch wegfallen werden die mündlichen Prüfungen in Religion, Erdkunde, Geschichte/Gemeinschaftskunde, Physik, Biologie/Chemie sowie Wirtschaftslehre/Informatik. Die Projektprüfung ersetzt diese Prüfungssteile.

 

 

2002

Günter Semmle wird Rektor bis Juli 2004

 

 

2004

Die "Schule von morgen" soll keine Fächerschule mehr sein, sondern Themenschule. Neue Fächerverbünde werden eingeführt. De neue Bildungsplan beschreibt für jedes Fach und jeden Fächerverbund Bildungsstandards. Sie legen fest, über welche fachliche Kompetenzen die Schülerinnen und Schüler bis zum Ende einer bestimmten Klassenstufe verfügen müssen.

 

 

2004

Marianne Karl wird Rektorin an der GHS/WRS Eggenstein

 

 

2005

Beginn der Renovierungsarbeiten am Schulgebäude.

 

 

2006

Die generalsanierte GHS mit WRS wird nach 15-monatiger Bauzeit im Oktober wieder eingeweiht. Seit April 2005 erhält das Gebäude bei der Generalsanierung eine den Anforderungen der Energiesparverordnung entsprechende Außenfassade. Über den Fensteraustausch, ein Wärmedämm-Verbundsystem und einem erweiterten Dachaufbau werden nahezu die reduzierten Wärmeverluste eines heutigen Neubaus erreicht. Im Innern wird eine neue Heizungsanlage installiert, mehrere Räume werden umgebaut und alle Klassenzimmer modernisiert, das Atrium wird ebenfalls neu gestaltet, unter Mithilfe von Schülern.

 

 

2008

Fertigstellung des Aussenklassenzimmers. Einführung der Ganztagesschule und Einstellung einer Schulsozialpädagogin. In einer Umfrage zollen die Schülerinnen und Schüler an der GHS Eggenstein "ihrer GTS" großes Lob: Nicht nur, dass die Hausaufgaben in der Schule gemacht werden und zu Hause dann "echte Freizeit" angesagt ist, auch das längere Zusammensein mit Freunden und Freundinnen sowie das gemeinsame Essen wird von der überwiegenden Mehrheit der Schülerinnen und Schüler als positiv beurteilt. Der Aufenthalt im Ruheraum wird als eine ungewohnte, jedoch sehr erholsame und entspannende Erfahrung erlebt. Das interessante AG-Angebot der zahlreichen, ehrenamtlichen Jugendbegleiter wird von den GTS-Schülern dankbar angenommen. Engagierte Jugendbegleiter nehmen an der GTS ihren Dienst auf. Sie übernehmen die Aufgabe, eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung der Heranwachsenden zu fördern. Viele Vereinsmitglieder aus der Gemeinde Eggenstein-Leopoldshafen bieten interessante Arbeitsgemeinschaften an, Die AG Gartengestaltung, Schwimmen, Leichtathletik, Schach und Badminton sind sehr beliebt.

 

 

2010

Das Kultusministerium hat im Schuljahr 2012/11 den jungen Menschen mit der zukunftsorientierten Weiterentwicklung der Hauptschule zur Werkrealschule ein schüler- und berufsorientiertes Bildungsangebot geschaffen. Das Profil der Werkrealschule vernetzt allgemeine und berufliche Bildung in der Abschlussklasse 10 in einem Bildungsgang und verstärkt damit die Ausbildungsfähigkeit der Jugendlichen. Die Werkrealschule zeichnet sich durch eine Vielzahl individueller und innovativer Förderangebote aus. So werden in den Klassen 5 und 6 die Kompetenzen in Deutsch und Mathematik gestärkt. Lernstanderhebungen und Kompetenzanalysen sind wesentliche Elemente dieses pädagogischen Konzepts, um den Lernerfolg der Jugendlichen zu verbessern. Dazu kommen als profilbildende Elemente in Klasse 8 und 9 die Wahlpflichtfächer Natur und Technik, Wirtschaft und Informationstechnik sowie Gesundheit und Soziales, aus denen die Schülerinnen und Schüler ein fach auswählen. Eine Besonderheit ist auch die Kooperation zwischen der Werkrealschule und der 2-jährigen zur Prüfung der Fachschulreife führenden Berufsfachschulen (2BFS) in den Klassen 10. Die Schülerinnen und Schüler besuchen in Jahrgangsstufe 10 sowohl die Werkrealschule als auch an 2 Tagen den Unterricht des berufsbildenden Teils des 1. Jahrs in der 2-jährigen BFS, der je nach Schülerentscheidung die in Klasse 8 gewählte Profilierung fortführt. Am Ende von Klasse 10 können die Schülerinnen und Schüler als Abschluss die Mittlere Reife erwerben. Sie erhalten damit eine bessere Chance für den Übergang in die Berufsausbildung oder den Eintritt in eine berufliche Vollzeitschule.